bauen&basteln

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Selbstgebaute billig PDU

Wer seine Server in einem anderen Zimmer stehen hat und gerne mal Strom sparen will, hat sicher schon über eine PDU nachgedacht.

Ich habe mir heute eine aus einer 20€ 19" Steckdosenleiste und einem Sonoff POW gebastelt. Alles in allem kostet das Projekt knapp unter 40€ wenn man bei Amazon bestellt. Wer etwas mehr Zeit hat, kann auch in China bestellen, da kann man nochmal 10€ für das Sonoff Modul sparen.

Auf das Sonoff Modul sollte man Tasmota flashen und kann dann die Steckdosenleiste bequem per Browser oder MQTT schalten.

pdu1

Ich habe das Sonoff Modul einfach hinter die Steckdosenleiste geklebt, wenn man das Modul um 90° drehen würde, passt sie auch noch in 1HE.

pdu2

Das POW Modul zeigt auch gleich noch den Energieverbrauch an.

tasmota-1

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Sun T5120 - Mehr RAM und Festplatten Probleme

Funktionierendes RAM ist inzwischen da.

OpenBoot 4.33.6, 130944 MB memory available, Serial #89118602.

Bei der Solaris Installation bin ich jetzt aber auf ein weiteres Problem gestoßen.

Und zwar gefallen Solaris die Festplatten noch nicht so ganz.

WARNING: /pci@0/pci@0/pci@2/scsi@0/sd@0,0 (sd4):
        Corrupt label; wrong magic number

WARNING: /pci@0/pci@0/pci@2/scsi@0/sd@1,0 (sd5):
        Corrupt label; wrong magic number

WARNING: /pci@0/pci@0/pci@2/scsi@0/sd@2,0 (sd6):
        Corrupt label; wrong magic number

WARNING: /pci@0/pci@0/pci@2/scsi@0/sd@3,0 (sd7):
        Corrupt label; wrong magic number

Das sollte man eigentlich mit dem Format Befehl lösen können, jedoch hat der Probleme ein Label zu schreiben:

format> disk


AVAILABLE DISK SELECTIONS:
       0. c2t0d0 <SEAGATE-DKS5B-K146SS-4F5E cyl 58758 alt 2 hd 4 sec 1220>
          /pci@0/pci@0/pci@2/scsi@0/sd@0,0
       1. c2t1d0 <SEAGATE-DKS5B-K146SS-4F5E cyl 58758 alt 2 hd 4 sec 1220>
          /pci@0/pci@0/pci@2/scsi@0/sd@1,0
       2. c2t2d0 <SEAGATE-DKS5B-K146SS-4F5E cyl 58758 alt 2 hd 4 sec 1220>
          /pci@0/pci@0/pci@2/scsi@0/sd@2,0
       3. c2t3d0 <SEAGATE-DKS5B-K146SS-4F5E cyl 58758 alt 2 hd 4 sec 1220>
          /pci@0/pci@0/pci@2/scsi@0/sd@3,0
Specify disk (enter its number)[2]: 3
selecting c2t3d0
[disk formatted]
Mar 25 16:18:08 solaris cmlb: WARNING: /pci@0/pci@0/pci@2/scsi@0/sd@3,0 (sd7):
Mar 25 16:18:08 solaris         Corrupt label; wrong magic number
Disk not labeled.  Label it now? y
Mar 25 16:18:09 solaris cmlb: WARNING: /pci@0/pci@0/pci@2/scsi@0/sd@3,0 (sd7):
Mar 25 16:18:09 solaris         Corrupt label; wrong magic number
Warning: error writing VTOC.
Warning: no backup labels
Write label failed

Es gibt da noch den Tipp einfach mit DD die ersten paar Blöcke der Platte zu überschreiben aber auch das hat bei mir nicht funktioniert:

root@solaris:/root# dd if=/dev/zero of=/dev/rdsk/c2t3d0s2 bs=1024 count=100
write: I/O error
1+0 records in
1+0 records out

Slice 2 ist hierbei die ganze Platte auf Sparc Systemen, nicht nur eine Partition.

Ich bin gerade am Recherchieren, wie man das Problem noch lösen könnte. Wenn es nicht mit der Solaris CD funktioniert, werd ich nochmal zu Ubuntu greifen, da sollte das DD zumindest kein Problem sein.

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520byte Festplatten umformatieren

Die SAS Platten für den T5120 hatte ich von ebay - 20€ für vier Stück. Bei der Solaris Installation bin ich dann über folgenden Fehler gestolpert:

WARNING: /pci@0/pci@0/pci@2/scsi@0/sd@0,0 (sd4):
        Unsupported logical block size 520
WARNING: /pci@0/pci@0/pci@2/scsi@0/sd@1,0 (sd5):
        Unsupported logical block size 520
WARNING: /pci@0/pci@0/pci@2/scsi@0/sd@2,0 (sd6):
        Unsupported logical block size 520
WARNING: /pci@0/pci@0/pci@2/scsi@0/sd@3,0 (sd7):
        Unsupported logical block size 520

Die Platten scheinen aus einem HP P9500 zu stammen. Sie waren noch in den original Caddys.

Zum Glück liegt der Sun Server auf meinem alten Fileserver, der zufällig auch einen SAS Kontroller hat. Die Caddys passen mit etwas gefummel auch in die 3,5" Schächte.

sasinsas

Also Ubuntu 16.04 gebootet, die setblocksize Sourcen runtergeladen und kompiliert (die build-essentials scheinen schon installiert zu sein auf der Live-CD).

Leider hat es mit /dev/sda nicht funktioniert, nach etwas Recherche fand ich dann heraus, dass man noch die sg3-utils braucht.

Danach kann man mit sg_scan -i die Platten identifizieren und dann mit z.B. setblocksize -b512 /dev/sg1 reformatieren.

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Neuer Fileserver Teil 11 - neuer SAS Controller, ESXi 6.5U1 Update

Heute habe ich einen IBM M1215 (LSI 3008) eingebaut, der musste auch auf IT Mode umgeflasht werden, aber IBM legt da zum Glück keine Stolpersteine in den Weg.
Die Performance scheint mir etwas besser zu sein. Derzeit läuft ein Scrub mit 600MB/s auf den drei Platten. Einen Fehler gabs bisher nicht, aber beim alten Controller hat man es auch erst nach Wochen gemerkt.
Falls das Problem mit dem Controller hier nicht mehr auftritt, liegt das Problem sehr wahrscheinlich am FreeBSD Treiber oder an der Firmware des Controllers selbst.

Man könnte es sehr wahrscheinlich auch in der Firmware der Festplatten fixen aber da müsste man erstmal einen Fehler nachweisen. Mit Seagate hatte ich zwar Kontakt, aber da kommt man wohl nur weiter, wenn das Problem bei wirklich vielen Leuten auftritt. Bisher konnte ich nur einen Leidensgenossen finden.

Da ich den Server zum Einbau des Controllers eh herunterfahren musste, habe ich gleich noch ein ESXi Update gemacht. VMWare macht einem das auch nicht ganz einfach, aber ich habe diese Anleitung gefunden. Die Command-Line-Methode funktioniert auch mit dem kostenlosen ESXi.

Update:

Beim ersten Scrub wurden ein paar kaputte Checksummen auf einer der Platten gefunden, sie konnten aber alle repariert werden. Ich habe dann noch einen zweiten Scrub durchlaufen lassen, bei dem dann alles ok war. Bisher keine SATA/SAS Errors.

Greenshot-2017-10-30-01.18.37

Hier sieht man schön, dass das System bei so einem Scrub wirklich etwas tut. Die CPU Temperatur stieg von 36°C auf 40°C (dunkelgrün).

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Neuer Fileserver Teil 4

Alles ist zusammengebaut, der SAS Controller wurde auf IT Mode geflasht (hier gibts eine gute Anleitung für den Fujitsu D2607-A21 , aber ich hab Probleme ESXi 6.5 zu installieren. Die Installation bricht an beliebigen Stellen einfach ab und das System bleibt hängen. Fehlermeldungen gibt es keine. Einen Memtest konnte ich auch noch nicht zum laufen bringen. GRML läuft manchmal.

Ich dachte erst an einen defekten RAM Riegel, aber es könnte auch ein BIOS Setting oder nicht supportes RAM sein. In der RAM Liste von Supermicro kommen keine 16GB LRDIMMs vor. Wäre sehr ärgerlich, wenn es daran läge.

Ich werde morgen die RAM Riegel einzeln testen und wenn alle das Problem haben, wahrscheinlich einen supporteten Riegel besorgen und damit testen. Es könnte natürlich auch ein defektes Mainboard oder gar die CPU sein, aber da würde ich eher andere Fehler erwarten. Eine defekte CPU hab ich bisher auch noch keine gesehen.

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